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Schieferstrasse


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Rheinland-Pfalz


Urlaub in Deutschland

Die Hunsrücker Schiefer- und Burgenstrasse verläuft im Hunsrück zwischen Mosel und Nahe. Sie führt durch zahlreiche Orte im Bereich der Verbandsgemeinden Kirchberg, Rhaunen und Kirn.



Schiefer- und Burgenstrasse im Hunsrück

Die Region der Burgen- und Schieferstrasse erreicht man über die Autobahn A61 bis zur Abfahrt Rheinböllen, oder man reist bequem per Flugzeug an. Am Flugplatz Frankfurt-Hahn bei Lautzenhausen im Hunsrück landen bekannte "Billigflieger".
Direkt am Flughafen lässt sich ein Mietwagen buchen.

Eine sinnvolle Alternative, den Hunsrück zu bereisen und kennenzulernen, kann aber auch ein gemietetes Wohnmobil sein
Über die am Flughafen vorbeiführende B50 erreicht man in wenigen Minuten Taxifahrt den nächstgrösseren Ort Kirchberg. Hier erwartet den Urlauber bei AMB-Reisemobile bestens gepflegte Wohnmobile zur Miete.
Wer mit dem eigenen PKW anreist, kann sich für die Rundreise auch einen Wohnwagen mieten oder bucht bereits vorher eine der zahlreich angebotenen Ferienwohnungen im Hunsrück.
Eine geeignete Route zur Erkundung dieser Urlaubsregion findet sich bestimmt in Form einer der ausgewiesenen Themen-Strassen.
Auf 140 km Länge führt die Hunsrück-Höhenstrasse von Koblenz über Thalfang, Hermeskeil, Kell am See und Zerf durch die allerorts sehenswerte Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks.

Die Hunsrück Schiefer- und Burgenstrasse führt durch den südlichen Hunsrück zur Nahe. Sehenswerte Ziele an dieser Strecke sind unter anderem die Schiefergrube Herrenberg, die Altburg bei Bundenbach und die Schmidtburg zwischen Bundenbach und Schneppenbach.

Die gut gekennzeichnete Deutsche Edelsteinstrasse führt durch die Edelsteinorte, in denen auch viele der Edelsteln-Betriebe besichtigt werden können.

Auch der weiterführende Umkreis dieser Hunsrück-Routen bietet dem Besucher viele Sehenswürdigkeiten.

Weite Teile der Landschaften wurden unter dem Begriff Naturpark Saar-Hunsrück zusammengefasst. Teils recht ursprünglich anmutende Dörfer mit Bauernhäusern, Gärten und anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten liegen an dieser "Europäischen Straße der ländlichen Kultur".


Von Luxemburg durch das Moseltal auf die Höhen von Hoch- und Idarwald im Hunsrück führt diese Route und gibt dem Besucher einen umfassenden Eindruck der Region.

Auf der Eichenlaubstrasse durchquert man den Landkreis Merzig-Wadern und Teile des Landkreises St. Wendel im Naturpark Saar-Hunsrück.
Folgt man der Route von Hunsrück-Airport Flughafen Hahn oder Kirchberg in Richtung Rhaunen/Bundenbach und weiter nach Kirn an der Nahe, gelangt man zur B41, der wichtigsten Verkehrsanbindung im Nahetal.
Links ab verläuft die Route durch das Nahetal in Richtung der Kurstädte Bad Sobernheim und Bad Kreuznach.
Rechts geht es nach Idar-Oberstein, der bekannten Edelsteinstadt.

Die Deutsche Schiefer- und Burgenstrasse als einfache Strecke von A nach B zu beschreiben, ist nicht ganz so einfach. Besser trifft es den Charakter dieser Touristikroute, wenn man von einer eigenen Region spricht. Grob gesehen, umfasst das Gebiet die Gegend um Kirn, Rhaunen, Gemünden und einige Dörfer südlich des Flughafens Hahn gelegen. Zwischen dem Idarwald, dem Soonwald und dem Nahetal erstreckt sich diese sehenswerte Naturgebiet und bietet dem Besucher eine einmalig schöne Schieferlandschaft, in der sich dichte Wälder und tief eingeschnittene Täler mit romatischen Bachläufen und den weiten Hochflächen abwechseln.

An vielen touristisch interessanten Punkten geben Infotafeln Hinweise auf Rundwege und Wanderrouten und erklären die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
Zwischen den Bundesstrassen B50 im Norden und B41 im Süden ist diese Schieferlandschaft des Hunsrück gut erreichbar. Natürlich kann sich der Besucher dieser Urlaubsregion zuvor eine feste Besichtigungsroute vorgeben. Es lohnt aber auch, einfach einige dieser Dörfer gezielt anzufahren und sich dort überraschen zu lassen. Ein Beispiele für eine Rundtour könnte sein : von Kirn nach Bundenbach, Rhaunen, Stipahausen, Schauren, Breitenthal und über Sulzbach zuück nach Bundenbach. Hier sollte man die Besuchergrube Herrenberg ansehen.

Die gebotene Führung durch das Besucherbergwerk ist angenehm kurzweilig und hoch informativ. Der Blick hinab ins Hahnenbachtal und auf die gegenüberliegende Schmidtburg lässt sich bei einem kleinen Imbiss geniessen. Anschliessend lohnt der Besuch im authentischen Fossilienmuseum ( nicht gross, aber ergiebig und informativ ). Bundenbach geniesst diesbezüglich hohes Ansehen auch in internationalen Wissenschaftskreisen.
Dem Wanderfreund sei obendrein angeraten, die etwa halbstündige Tour hinab zum Hahnenbach einzuplanen. Das Tal gehört mit Sicherheit zu den absoluten Naturschönheiten der Region. Der Aufstieg zur Ruine Schmidtburg, die sich auf einem "Berg im Tal" befindet, nimmt maximal eine weitere halbe Stunde in Anspruch. Entsprechend ist die Zeit für den Rückweg zu veranschlagen. Die Aussichten und das Naturerlebnis entschädigen für die Mühe.
Die Abendstunden am Marktplatz in Kirn runden einen solchen Tagesausflug in einem angenehmen homogenen Stadtbid zwischen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern ab. Die Quartiersuche gestaltet sich recht einfach. Viele Privatvermieter bieten Unterkünfte und kennzeichnen dies am Haus. Oder man reserviert sich ein Zimmer im Hotel, wie beispielsweise im Parkhotel Kirn, welches auch gehobeneren Ansprüchen gerecht wird.
Wählt man in Kirn die Route in Richtung Idar-Oberstein, gelangt man nach wenigen Minuten zur Abzweigung ( links ) nach Kaiserslautern. Verblüffend plötzlich wandelt sich das Bild der Landschaft. Dominierten am jenseitigen Naheufer noch die Schieferregionen des Hunsrück, so sind es nun binnen weniger hundert Meter die roten Sandsteine des Pfälzerwaldes.

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