Touren und Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz

Saar-Hunsrück-Steig
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Bereits in den Jahren 1939/1940 und später erneut in den Jahren 1962 bis 1966 gab es Untersuchungen zu verschiedenen römischen Funden in der Region um Stipshausen und Hochscheid im Idarwald. Bei den Funden und Ausgrabungen handelte es sich um antikes Quellheiligtum und eine Pilgerstätte mit einer Art Kurbetrieb zu römischer Zeit.


Gegen Ende des 1. Jh. war hier ein Tempel errichtet worden, in dessen Mitte sich die Quelle befand und in dem in der zweiten Hälfte des 2. Jh. Statuen von Apollo und Sirona hinzugefüft wurden. Pilger schöpften aus dieser Quelle heilbringendes Wasser.
Unweit dieser Stelle befanden sich im 2. und 3. Jh. Gebäude, die vermutlich als Herberge dienten. Die Nutzung der Anlage endete um das Jahr 275 n.Chr.
Hinweise und gastronomische Empfehlungen für Besucher der Region :

In Stipshausen bietet die Gaststätte "zum dicken Hännes" Schaukelbraten und weitere regionale Küchenspezialitäten im Restaurant und im Biergarten.

In Rhaunen neben dem Alten Rathaus in der Ortsmitte lohnt sich die Einkehr zu Kaffee und hausgemachtem Kuchen.

Von Rhaunen aus ist der oben genannte Sirona-Weg in wenigen Kilometern erreichbar. Im Nachbarort Bundenbach gehört das Besucherbergwerk Herrenberg und die nahegelegene Keltensiedlung sowie die Schmidtburg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region.


Die keltische Höhensiedlung Altburg stammt aus der Zeit um 170 v.Chr. Der keltische Stamm der Treverer begründete diese Siedlung und bewohnte sie bis um das Jahr 50 v.Chr. Von 1971 bis 1975 erfogten umfangreiche Ausgrabungen und ab 1983 begann man mit der Wiedererrichtung der Gebäude und dem Ausbau der Fundstätte zum Freilichtmuseum. Heute gibt die Keltensiedlung bei Bundenbach interessanten Aufschluss über die Kultur und Lebensweise der Treverer.
Im Umkreis von Idar-Oberstein bieten sich mehrere Campingplätze an. In ca. 20 bis 30 km Entfernung liegen die Campingplätze Oberes Idartal und Sensweiler Mühle zwischen Langweiler und Kirschweiler und die Harfenmühle bei Asbach. Der mit Abstand ruhigste Platz ist bei Schauren-Hellertshausen. Das Edelsteincamp Schauren liegt am Waldrand und erstreckt sich über ein relativ kleines Terrain.
Der Campingplatz liegt recht unauffällig und unscheinbar in einer Senke am Oberlauf des Fischbachs und bietet sowohl sonnige als auch schattige Stellplätze. Ohne GPS ist dieser Campingplatz nicht ganz leicht zu finden, der Weg lohnt aber durchaus, daher ist die Lage auf nebenstehender Karte genauer erklärt.
Keine Kinderschaukel und Kein Sandkasten, aber dafür idyllischer Urlaub in der Natur !
Campingplatz Edelsteincamp
bei Idar-Oberstein

von hier aus erreicht man in kurzer Distanz zahlreiche Sehenswürdigkeiten des Hunsrücks. Bei Idar-Oberstein gelangen Wanderer zum Saar-Hunsrück-Steig, durch die nahe Umgebung verläuft der Ausonius-Wanderweg von Bingen nach Trier, der Soonwaldsteig, der Hunsrück-Höhenweg von Boppard nach Kirn sowie der Sironaweg.

Der Saar-Hunsrück-Steig führt über zahlreiche Pfade und Naturwege durch eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften. Schroffe Felsen, idyllische Bachläufe, enge Täler, Hochflächen und Moorlandschaften wechseln einander ab und bieten immer wieder unvergessliche Aussichten über die Naturparks der Region.

Zu den ausgewiesenen Schutzgebieten gehören die Naturparks Saar-Hunsrück - Rheinland-Pfalz und Saarland
Anfangs- bzw. Endpunkte des Saar-Hunsrück-Steiges liegen bei Mettlach-Orscholz, Trier und Idar-Oberstein
Die Gesamtlänge der Route beträgt 184 km.
Den höchsten Punkt erreicht man am Erbeskopf mit 816 m üNN und den tiefsten Abschnitt bei Trier mit 125 m üNN.
Der Saar-Hunsrück-Steig führt die Wanderer durch die Landschaften entlang der Flussläufe von Mosel, Ruwer, Saar, Dhron und Nahe sowie anderer Gewässer.
Einige der Sehenswürdigkeiten entlang des Wanderweges sind das Edelsteinparadies um Idar-Oberstein mit der Weiherschleife in Tiefenstein, die Wildenburg bei Kempfeld mit dem Aussichtsturm, die Kirschweiler Festung, der Viadukt bei Hoxel und der Erbeskopf, die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz.


Der Keltischer Ringwall Otzenhausen sowie die Steinerne Treppe, die Talsperre von Nonnweiler, der Stausee bei Kell mit seiner netten Uferpromenade und die Riveris-Talsperre gehören ebenso zu den sehenswerten Punkten entlang des Steiges wie die Römische Wasserleitung von Waldrach und Trier, die älteste Stadt Deutschlands mit viel Sehenswertem aus Römischer Zeit.

Der Wildpark von Weiskirchen, der Stausee von Losheim und die Saarschleife bei Mettlach-Orscholz sind beliebte Naherholungsgebiete.


Wegen der enormen Streckenlänge wird der Saar-Hunsrück-Steig in offizielle 12 Etappen aufgeteilt

als 1. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Mettlach-Orscholz - Britten / 18 km
Blick auf die berühmte Saarschleife. Ausblicke hinab ins Saartal nach Mettlach. "Erdgeist“, das grösste Keramikpuzzle der Welt, "Alter Turm“, Alte Abtei mit dem Keramikmuseum von Villeroy & Boch. Aussichten über das Saartal bei Saarhölzbach. Abstieg in das wildromantische Saarhölzbachtal, schmale Pfade durch das enge Tal des Saarhölzbach.

als 2. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Britten - Stausee Losheim - Scheiden mit einer Länge von 14 km
ausgedehnte Bergwiesen mit weiten Aussichten, Überquerung der B 268, schmale Pfade, Bachtäler in Richtung Losheimer Stausee, zahlreiche Freizeiteinrichtungen und Info-Zentrum. Waldpassagen nach Scheiden, dem höchstgelegenen Dorf im Saarland, Panoramablick.

als 3. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Scheiden - Waldhölzbach - Weiskirchen mit einer Länge von 14 km
Von Scheiden ins Lannenbachtal mit beeindruckenden Felsformationen. Grenzpfad über einen Höhenrücken ins Hölzbachtal mit dem Teufelsfelsen am Rande von Waldhölzbach. Aufstieg über den Engelsfelsen zum Wildpark bei Weiskirchen. Entlang des Bachlaufs nach Weiskirchen.


als 4. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Weiskirchen - Reidelbach - Grimburgerhof mit einer Länge von 17 km
Ab Weiskirchen durch Wälder mit artenreichem Baumbestand und natürlichem Holzwuchs. Naturschutzgebiet Wahnbachtal, die Hochwaldalm bei Wadern. Ab der Hochwaldalm beginnt der Abstieg ins Wadrilltal.

als 5. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Grimburgerhof - Hermeskeil - Nonnweiler mit einer Länge von 16 km
mittelalterliche Grimburg, Wadrilltal. Lauschbachtal, Bergsattel mit beeindruckenden Panoramablicken auf Gusenburg. Unterquerung der A 1 bei Hermeskeil, über einen Höhenrücken mit schönen Blicken in die Landschaft um Hermeskeil ins Forstelbachtal.

als 6. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Nonnweiler - Erbeskopf bei Thalfang mit einer Länge von 22 km
anspruchsvolle Etappe mit einigen Auf- und Abstiegen, steiler Aufstieg zur Talsperre grösstenteils über Treppen. Blick auf den See. Aufstieg zum keltischen Ringwall, der grössten keltischen Befestigungsanlage Mitteleuropas mit bis zu 10 m hohen Steinwällen. Rundweg mit zahlreichen Infotafeln. Weitere Strecke über den Kamm der Dollberge, Abstieg ins Tal vorbei am Tiroler Stein. Ochsenbruch, Hochmoor zum 816 m hohen Erbeskopf, dem höchsten Gipfel in Rheinland-Pfalz. Fernblick bis in die Eifel. Abstieg zum Hunsrückhaus mit Ausstellungen und Freizeiteinrichtungen.


als 7. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Erbeskopf bei Thalfang - Morbach mit einer Länge von 14 km
einfache Etappe ohne grosse Höhenunterschiede nach Morbach. Aussichten, landwirtschaftliche Gebiete und 2 historische Viadukte der früheren Eisenbahnstrecke. Vom Hunsrückhaus ins Simbachtal, vorbei an Morscheid und Hoxel zum Naturschutzgebiet am Ortelsbruch.

als 8. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Morbach - Langweiler - Kempfeld mit einer Länge von 16 km
anspruchsvolle Etappe mit einigen An- und Abstiegen. Ortelsbrucher Hochmoor, über eine Steganlage. Höhenrücken des Idarwalds bis Langweiler mit Aussicht auf die Steinbachtalsperre und die Wildenburg, offene Landschaft, hinab ins Tal zum Geopark Krahloch. Aufstieg an der mittelalterlichen Wildenburg mit Wildfreigehege und Aussichtsturm.

als 9. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Kempfeld - Idar-Oberstein mit einer Länge von 14 km
3 km lange Passage von der Wildenburg bis zur Mörschieder Burr, Wildenburg, schöne Pfade, bizarre Felsformationen und die Mörschieder Burr mit ihren Geröllfeldern.

als 10. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Hermeskeil - Kell am See mit einer Länge von 16 km
Von den Höhen über Hermeskeil ins Löstertal, dann bergauf in den Hochwald bei Gusenburg und ins Lauschbachtal. Überquerung der Hunsrück-Höhenstrasse.

als 11. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Kell am See - Riveris mit einer Länge von 14 km
See von Kell und in den Osburger Hochwald, über einen Steg durch's Hochmoor, Waldpassage und über den Höhenrücken bei Bonerath, bergab zur Riveristalsperre, Sicht über den See. Zugang in den Ort Riveris.


als 12. Etappe gilt der Streckenabschnitt bei Riveris - Kasel - Trier mit einer Länge von 15 km
Ruwertal - Bei Waldrach beginnt das Weinanbaugebiet. Blicke auf die Weinberge. Zentrum von Kasel mit Restaurants, Weingütern und der Tourist-Info. Aufstieg durch ein Bachtal auf die Höhen vor Trier. Panoramablick auf die Umgebung von Trier.




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