Informationen zu geschichtlich und touristisch interessanten Orten und Begebenheiten im heutigen Departement Haute-Saône

 


Das Département de la Haute-Saône mit den Arrondissements Lure und Vesoul umfasst den Norden der ehemaligen Freigrafschaft Burgund.
Den nordöstlichen Teil des Departements bildet das Arrondissement Lure, über die Mitte und den Südwesten erstreckt sich das Arrondissement Vesoul.
In den südlichen Ausläufern der Vogesen entspringt die Saône und durchläuft Haute-Saone von Norden in südwestlicher Richtung.

Im Südwesten, an der Grenze zur Region Franche-Comté, liegt die 6000-Einwohner-Stadt Gray am Fluss Saône.
Die Befestigung aus dem 9. Jahrhundert war Grundlage für eine Stadtgründung am Ufer der Saône.

Die eigentliche Entwicklung von Gray erfolgte unter Otto IV., dem Pfalzgrafen von Burgund von 1279 bis 1302, und seiner ab 1282 Gemahlin Mathilde von Artois ( auch als Mahaut benannt).

Die gemeinsame Tochter Johanna II. von Burgund, Herrin von Salins und Pfalzgräfin von Burgund sorgte für den weiteren Aufstieg der Stadt Gray.
Stadt und Stadtmauern wurden 1479 vom französischen König Ludwig XI. zerstört.
Zu erneuter Blüte kommt Gray im 16. Jahrhundert als Handelszentrum mit ebenso politischer Bedeutung.
Das Rathaus der Stadt wurde 1567–1572 im Renaissance-Stil erbaut.
In dieser Zeit und im 17. Jahrhundert entstehen in der Region zahlreiche Klöster.

1636 kam Pierre Fourier (auch als Petrus oder Peter Fourier benannt) nach Gray. Er wurde 1565 in Mirecourt, Lothringen geboren und zählte zu den wichtigen kirchlichen Persönlichkeiten seiner Zeit.
Der 1730 selig und 1897 auch heilig gesprochene Geistliche starb 1640 in Gray.
Eine Statue des Heiligen Fourier ehrt ihn im Petersdom zu Rom. Er gilt als einer der bedeutendsten Ordensgründer der katholischen Kirche. Auch in Trier findet sich eine Statue Fouriers in der Welschnonnenkirche, einem bestens erhaltenen Barockbau von 1714-1716.
An der Figur des Pierre Fourier, dem Gründer des Welschnonnenordens fand 2010 eine Reliquie des Heiligen ihren Platz.

Nach dem Dreissigjährigen Krieg im Frieden von Nimwegen 1678 ging die Freigrafschaft an Frankreich.
Das 18. Jahrhundert brachte Gray den wirtschaftlichen Wiederaufstieg. Der Flusshandel florierte wieder, Kaianlagen wurden errichtet und die Stadt erhielt Kulturbauten wie Bibliothek und Theater.
Die Basilika Notre-Dame wurde 1948 durch Papst Pius XII. zur Basilica minor erhoben. Sie entstand im 15. bis 16. Jahrhundert.



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