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Koranium
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Koranium Forschung


Ist Koranium wirklich harmlos ?

Um den Forschungsauftrag bewarb sich seither mit grossem Interesse die TU Dresden. Noch verhaltenes Interesse zeigt sich aber auch bereits aus Kassel, Köln/Bonn/Düsseldorf, Würzburg, München und sehr bald vermutlich auch aus weiteren Deutschen Städten.
Kooperationen wurden angeboten aus Frankreich, der Schweiz sowie aus den norwegischen Oslo. In Österreich bietet Wien Unterstützung an.

br> Seitens der Politik zeigt sich nur sehr wenig Interesse. Die Bereitstellung eines Forschungsetats wird regierungsseitig strikt abgelehnt.
Das scheint Konsens zwischen den Regierungsparteien und auch weiten Teilen der Opposition zu sein.
Einzig eine relativ junge Partei in Deutschland engagiert sich bisher für die Förderung weiterer Erkenntnisse.

Ganz anders zeigt sich das Bild in der Öffentlichkeit. Eine steigende Zahl von Bürgern interessiert sich zunehmend für die reaktiven Eigenschaften von Koranium.
Insbesondere besteht Interesse an der Aufklärung über mögliche Risiken, die mit der Freisetzung von Koranuin verbunden sind.

n.t.
3-Stinkspat

Jetzt auch Koranuim im Naphthalin !
Nach der überraschenden Entdeckung des seither unbekannten Ringkoraniums im Benzol, (unser Magazin berichtete in der letzten Ausgabe) kam es nun zu ähnlichen Untersuchungsergebnissen bei Naphthalin.
Im Alltag ist Naphthalin weit weniger bedeutend als Benzol, in dem der erste Nachweis gelang. Naphthalin in unverarbeiter Form spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle.
Früher war es beispielsweise Bestandteil von Mottenkugeln, vor gut 100 Jahren noch brannten einige der Stassenlampen mittels Naphthalin.

Heute wird dieser leicht sublimierende Feststoff fast nur noch in industriellen weiterverarbeitenden Prozessen eingesetzt.
Das erwartete öffentliche Interesse ist daher eher gering.
Wichtiger ist der wissenschaftliche Aspekt. Als sicher gilt, dass es sich nicht um ein Derivat handelt, wahrscheinlicher ist eine zueinander unabhängige bindungsfreie Dopplung.


Bemerkenswert scheint hierbei aber auch, dass der Nachweis des Hexagonen Bi-Koraniums nicht in allen Proben gelang.
So waren Proben des aus unterschiedlichen Blüten- und Holzarten gewonnenen Naphthalins negativ, ebenso frei waren Proben die aus der Verkokung heimischer Stein- und Braunkohle stammten. Bisher wiesen nur aus erdölbasiertem Crackgas gezogenen Proben stark positive Werte auf.

Die Vermutung liegt nahe, dass weniger der Ausgangsstoff als vielmehr die geographische Herkunft über die Höhe oder die Wahrscheinlichkeit des Gehalts von Koranium entscheidet.
Dazu ist nun vorgesehen, die bisherigen Ergebnisse mit den noch zu ermittelnden Daten aus Nordseeöl und russischem Erdgas abzugleichen.

Aufgrund der signifikanten Unterfinanzierung des Projektes, ist dessen Fortführung akut gefährdet. Erste Wissenschaftler haben aber bekundet, ihre Arbeiten dennoch fortsetzen zu wollen.

Weitergehende Informationen wurden uns zugesagt - wir werden berichten.

n.t.
4-Naphthalin

Immer neue Koraniumfunde !
Die Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel.

Koranium findet sich nicht nur im Benzol

Immer weitere Alltagsprodukte erweisen sich als koraniumhaltig.
Vor erst wenigen Tagen bestätigte sich die Vermutung, dass zahlreiche Polymerstoffe das rätselhafte Koranium enthalten.
Polymere Kohlenwasserstoffe finden in nahezu allen Alltagsgegenständen Verwendung.

PVC (Polyvinylchlorid) ist ein häufiger Werkstoff für Fensterrahmen, Fussböden und zahllose weitere Produkte, Polyurethan dient oft als Schaumstoff in der Möbelindustrie, Polystyrol ist als Styropor geläufig und dient als Verpackung und auch in riesigen Mengen der thermischen Gebäudesanierung.


Aus Polyethylen bestehen fast alle gängigen Kunststoffartikel wie Eimer, Plastikwannen, Wäschekörbe, viele Lebensmittelverpackungen sowie die Gehäuse der meisten Haushaltsgeräte.
Polyamid Kunstfasern finden in grosser Menge Verwendung in der Bekleidungsindustrie. Auch in vielen Wasch- und Putzmitteln finden sich Stoffe aus dieser Gruppe in Form von Ethylenoxid.



Strategische Ellipse - hier lagert das meiste Koranium

Bi-Koranium
All diese aus Erdöl gewonnenen Ausgangsstoffe sind sehr billig am Weltmarkt erhältlich, wären aber fast alle durch Alternativen ersetzbar. Nach Auskunft führender Industriebetriebe wären alternative Grundstoffe technisch problemlos zu verarbeiten.
Der Sprecher einer grossen Entwicklungsabteilung bemerkte dazu sichtlich unbeschwert :
"Früher konnten wir das auch, also wo sollte heute das Problem liegen ?"
Ergänzend verwies er uns aber auf die Abteilungen für Kalkulation und Marketing.
Dort bedauerte man die Situation, erklärte aber unmissverständlich, dass es einzig die Verbraucher seien, der durch sein vorwiegend endpreisorientiertes Konsumverhalten die Produktlinien bestimmen.

Man versicherte uns aber glaubhaft, die Koraniumforschung unterstützen zu wollen. (und natürlich werden wir weiter berichten)

n.t.
5-immer neue Funde - Polymere

Sensationelle Überraschung in der Koranuimforschung

Erstmals ist es gelungen, Koranium zu isolieren. Beide Teile des hexagonen Bi-Koraniums konnten aus Naphtalin gelöst werden. Als Katalysator diente ein bislang noch nicht näher bezeichneter Hilfsstoff.
Man wolle zunächst die nötigen Patentschutzverfahren abschliessen.
So viel verlautete aber bereits :
Es handle sich um einen Reaktionsstoff, der dem stark bindungsaffinen Koranium mehrere Wasserstoffatome sowie eine freie OH-Gruppe anbietet.
Das daraufhin entstehende Molekül ist eng mit alkoholischen Verbindungen verwandt.

Die Forscher nennen es daher Koranol. Es gilt als extrem instabil und spaltet sich unmittelbar nach seiner Entstehung in zwei, sich ähnliche Moleküle, ein Schiitanol und ein Sunnitanol.


Sunnitol und Schiitol


Koranol
Sunnitol und Schiitol
Jedes für sich genommen ist relativ stabil und reaktionsträge. Gegenseitig haben Schiitanol und Sunnitanol eine starke Abstossung.
Verhindert man diesen Trennungsvorgang in einer Versuchsanordnung, so beobachtet man bereits innerhalb kurzer Zeit eine exotherme Reaktion, die sich bis hin zu starken Explosionen entwickelt.

Das Phänomen soll zeitnah weiter erforscht werden.

n.t.
6-Koranol

Wieder neue Erkenntnisse zur Koraniumforschung

Nachdem es nun als sicher gelten kann, dass Koranium definitiv nicht radioaktiv ist, besteht in Bezug auf befürchtete Strahlungrisiken Entwarnung.
Das bedeutet aber auch andererseits, dass es sich nicht von alleine abbaut. Als risikofrei kann Koranium daher keinesfalls gesehen werden. Es beeinflusst dem Anschein nach in hohem Masse die Hirnfunktionen.




Eigenschaften, die in mehreren Ländern in gleicher oder vergleichbarer Form anzutreffen sind, gelten daher als besonders relevant. Im Fokus der Analyse liegen alle Länder vom Nahen Osten über den Kaspischen Raum bis in den Hohen Norden Russlands.
Koranium wird nicht erst durch die Verarbeitung oder die Verbrennung der Trägersubstanzen wirksam.
Bereits der Import der Trägerstoffe gilt als hochinfektiös. Im Verdacht steht primär Erdöl. In Kreisen der Petrochemie gilt als wahrscheinlich, dass Koranium Eigenschaften aus den Herkunftsstätten überträgt.

Förderländer und Hauptlagerstätten von Erdöl
Die Hauptförderländer für das in Europa importierte Erdöl liegen geographisch gesehen in einem Raum, der in geostrageschischen Studien auch als "Geostrategische Ellipse" bezeichnet wird.

Derzeit analysieren die Wissenschaftler gemeinsam mit einer Gruppe von Soziologen die besonderen Eigenheiten dieser Länder.
Ziel ist, herauszufinden, in wie weit sich einzelne Besonderheiten in diesen Regionen decken.


Dort lagern etwa zwei Drittel der weltweit bekannten ökonomisch förderbaren Erdöl- und Erdgasreserven.
Zentrale Eigenschaften in Ländern wie Saudi-Arabien, Russland, Kasachstan, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Irak, Kuwait und Iran sollen nun miteinander abgeglichen werden.

Über die Ergebnisse dieser Untersuchung werden wir unsere Leser baldmöglichst informieren. Resultate werden noch diese Woche erwartet.

n.t.
7-wieder neue Erkenntnisse - Länder


Auf Anraten einflußreicher Kreise wird die Redaktion von einer weiteren Berichterstattung zum Thema Koranol absehen.
Es verlautete, daß der fortgesetzte Import Koranolhaltiger Produkte und Rohstoffe alternativlos sei.
Eine Forschergruppe, die sich ausführlich mit der Wirkung von Koranol befaßte, hatte zu Protesten aufgerufen. Es folgte aber sogleich eine Aufforderung seitens hoher politischer Kreise, die da lautete "Folgen Sie diesen Leuten nicht !"
Selbstverständlich halten wir uns an diese Anweisung. Schließlich möchten auch wir uns der Gleichschaltung nicht widersetzen.
Spekulationen über weitere Gründe verbieten sich.
Koranium gehört zu Deutschland
Und schließlich wurde festgestellt, daß Koranol nichts mit dem Koranium zu tun hat.

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Koranium Teil 2 / 2