stachelschriften
Lesen - Hören - Schauen
Stachelschriften
...aus Magazin blickwinkel - Ausgabe März 2015
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auf einer Baustelle aktiv werden


hingehen - zuhören - nachdenken
Internet statt Einheitspresse !

Die Teilnahme an einer Demonstration kann ein erster Schritt sein, auf gesellschaftliche Probleme hinzuweisen. Sich an öffentlichen Protesten zu beteiligen, ist ein demokratisches Recht.

In einer gesunden Medienkultur nehmen Zeitungen und TV ihre journalistische Informationspflicht wahr. Sind diese Publikationswege gleichgeschaltet und zu Regierungsorganen verkommen, wird öffentlicher Widerstand zur moralischen Pflicht.

In der Praxis bedeutet das die aktive Teilnahme an Demonstrationen.

Um an Problemlösungen intellektuell oder ideologisch mitzuarbeiten, sollten zunächst die eigenen Sachkenntnisse optimiert werden. Insbesondere zählt dazu fachspezifische Information.
Trillerpfeifen sind peinlich. Abgesehen von Gewerkschaft, Antifa und anderer Dummfaschisten, weiß das Jeder. Um die Dummen zu erreichen, genügen Parolen. Wer intelligente Menschen überzeugen will, muß durch Wissen brillieren. Den Klugen beeindruckt nur Bildung.

Das erste und oberste Gebot lautet also "schlau machen" !
Lesen - Hören - Schauen -
Irgendwann gelangt man an einen Punkt, an dem aus vielen Foren oder Blogs nicht mehr allzu viel Neues zu entnehmen ist. Von nun an helfen fast nur noch Seminare und Vorträge weiter. Ab jetzt, aber auch wirklich erst ab jetzt, ergeben Diskussionen einen Sinn.
Mit oberflächlichem Halbwissen an Debatten teilzunehmen, ist unproduktiv. Das schult bestenfalls die rhetorische Routine der Beteiligten, bringt aber fachlich nicht weiter. Wissensarme Streit- oder besser Zank-Gesprächsrunden finden sich abendfüllend im TV.
Das nervt nur die wirklich Interessierten, und damit läßt sich jede Bemühung um wirkliche Fakten totquatschen. Diese Zeit läßt sich mit der Suche nach verifizierbaren Informationen sinnvoller nutzen.
Am meisten lernt man durch Lesen und Zuhören, nicht durch das abbeten platter Parolen.
Dafür gibt es Politikdarsteller und ideologische Propagandisten.

Da die Erarbeitung fachlicher Kompetenz sehr viel Zeit und Energie erfordert, gehört die Wahl des individuell prioritären Themas zu den wichtigsten Anfangsaufgaben.
Die ersten Fragen, die man sich stellen sollte, sind subjektiv und könnten lauten :
Wo bestehen Grundkenntnisse ?
Welche Themen interessieren persönlich ?
In welchen Bereichen ergeben sich Chancen auf eigene Netzwerke ?
Wo finden sich eigene Schnittstellen zu besonders fundierten Informationsquellen ?

Und ganz wichtig - welche Themen interessieren auch den Partner / die Partnerin ?


Wer nicht als einsamer Philosoph in seiner Tonne sitzt, sondern in einer Beziehung lebt, sollte sich von Anfang an vergewissern, daß es gemeinsame Interessen sind, denen man sich annehmen möchte.
Alleingänge führen früher oder später in die fachliche oder in die persönliche Sackgasse.

Die Wahl geeigneter Arbeitsthemen sollte also sorgsam getroffen werden.
Daraus ergibt sich eine Aufstellung dessen, was von Interesse sein könnte.
Stichworte suchen, sammeln und verwerfen, umstellen, sortieren, werten, streichen - diese Methode funktioniert.

Am Ende wird auf dieser Checkliste vermutlich eine Reihe möglicher Themen stehen. Diese einzelnen Punkte müssen nun nach weitgehend objektiven Kriterien nochmals gewichtet und klassifiziert werden.


Um nochmals auf das Bild der "Baustellen" zurückzugreifen...
Es gibt ein paar Gruben, an denen sich das Weitergraben nicht lohnt, wenn das übergeordnete Bauvorhaben scheitert.
Eine Themengruppe könnte lauten :
Gender generell oder in Teilen
Frauenquote
Gleichberechtigung
Schwulenrechte
Homo-Ehe
Bildungsplan
Vorschulerziehung
Kinderbetreuung


...Alles Themen, die sich erübrigen werden, wenn sich unsere Gesellschaft entscheiden sollte, den neuen Rechtsvorstellungen bestimmter Bevölkerungsgruppen weiterhin nachzugeben.
Bereits jetzt gibt es europaweit genügend Beispiele, wie unsere Zukunftsgesellschaft aussehen wird, wenn wir keinen Widerstand leisten.
Die Hauptbaustelle lautet also Islam. Alles Andere sind nur Nebengruben.
Ähnlich könnte man auch die folgende Liste betrachten :
Zinspolitik
Eurokrise
Alterssicherung
Pressefreiheit
Umweltfragen
Auch hierbei handelt es sich um Themen und Fragen, die sich nur in unserer bestehenden Gesellschaft stellen lassen.



Artikel 5 GG verteidigen !
und nicht nur diesen



Die nachstehende Zusammenfassung nennt Stichworte, anhand derer erkennbar wird, wie schnell diese Problemstellungen in einer anders gearteten Staatsform beantwortet sein könnten.
Gender-Themen ? - die Geschlechterrolle ist eindeutig geklärt
Frauenquote ? - Frauen bekommen Kinder und dienen dem Mann
Gleichberechtigung ? - in keinem der über 50 Ländern ist das ein Thema
Schwulenrechte ? - die hängen am Baukran
Homo-Ehe ? - vor oder nach dem Aufhängen ?
Bildungsplan ? - Frühsexualisierung ist dann normal - ab 9 wird geheiratet
Vorschulerziehung ? - Konfessionsschule von Klein an
Kinderbetreuung ? - das macht der Moschee-Verein
Zinspolitik ? - Zinsen sind haram !
Eurokrise ? - Kapitalismus ist haram
Alterssicherung ? - wir werden kein Alter mehr haben
Pressefreiheit ? - wir werden nicht einmal mehr das Wetter von morgen bloggen
Umweltfragen ? - welch ein Luxusproblem...


Daß es eine stetig ansteigende Zahl derer gibt, die in einer Islamisierung unserer Gesellschaft das Kernproblem der Nahen Zukunft sehen, muß nicht verwundern. Auf der anderen Seite vermehrt sich die Gruppe derer, die dem zweifellos klaren und unmißverständlichen Regelwerk des Koran den Vorzug geben wollen.
Fast alle Bereiche, an denen wir uns eigentlich abarbeiten sollten, haben sich erledigt, wenn dieses System siegt.

Wer sich also für eines der vielen möglichen Themen außerhalb der Islamdebatte entscheidet, tut gut daran, eine ordentliche Portion Optimismus mitzubringen.




Denn nur, wenn unsere freiheitliche aufgeklärte Gesellschaft erhalten bleibt, besteht noch die Notwendigkeit, diese Zukunftsfragen anzugehen.
Sollte das nicht gelingen, sollten wir den Kampf um unsere Freiheitliche Rechtsordnung verlieren, dann reden wir über alle erarbeiteten Lösungsansätze künftig bestenfalls noch versteckt und in konspirativen Zirkeln.
In der Öffentlichkeit brauchen wir dann nur noch ein einziges Buch - das ist meistens grün, und dort steht alles drin, was zu tun und was zu lassen ist.


In jedem Falle, ganz gleich, wo die eigenen Qualifikationen liegen, sind grundsätzliche Kenntnisse des Koran unabdingbar geworden. Die Konfrontation mit diesem Buch ist unausweichlich geworden. Es gibt kaum mehr eine gesellschaftliche Frage, in der wir zwangfrei denken oder gar diskutieren können, ohne die Aspekte des Islam einzubeziehen.
Die Islamisierung unseres Lebens wird nicht kommen, sie hat bereits weitgehend stattgefunden.


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