Touristikinformationen - Sehenswürdigkeiten

Départements in der Region Lorraine

Region Lorraine - allgemeine Informationen und Sehenswürdigkeiten in Lothringen

1 - Region Lorraine -


Départements in Lothringen
Auswahl rechts
Meurthe-et-Moselle

Meuse

Moselle

Vosges - Vogesen

Die grenznahen Regionen Lothringen und Elsass werden von Urlaubern aus Deutschland meist nur für einen kurzen Aufenthalt genutzt. Das ist eigentlich bedauerlich, bieten die Departements entlang von Rhein, Mosel und Saar doch viel Sehenswertes.

Lothringen ist eine historisch hochinteressante Kulturregion, deren architektonische Renaissance-Blüte dem heutigen Besucher viele Kulturschätze hinterliess.

Die Region um Verdun erlangte im Ersten Weltkrieg traugige Bekanntheit. Hier lagen die Schlachtfelder von Marne und Maas. Der Bahnhof von Bar-le-Duc diente der Versorgung.



Die Unterstadt von Bar-le-Duc teilt sich durch den Fluss Ornain.
Die Gründung von Caturigues am rechten Flussufer erfolgte ca. im 1.Jahrhundert und dehnte sich um das 6.Jahrhundert auf das rechte Flussufer aus, dem Stadtteil Bourg.
Auf der rechten Flussuferseite befindet sich der Bahnhof am Place de la République, links des Bahnhofs in der Rue Jeanne d'Arc findet sich die Touristkinformation an der Kirche Notre-Dame ( 11. - 18.Jahrhundert ), dem ältesten Sakralbau in der Stadt.
Die Region Lothringen erscheint manchem Besucher auf den ersten Blick vielleicht als ein lediglich landwirtschaftlich geprägter Landstrich.
Anderenorts dominiert der Bergbau, oder besser gesagt, das, was davon noch übriggeblieben ist. Dörfer und Städte entsprechen nicht immer so ganz den gewohnten Wohn- und Lebensansprüchen.
Die sichtliche materielle Bescheidenheit, aber auch die Herzlichkeit sind wohl geschichtlich begründet. Hochachtung sei angesichts der immer wieder wechselnden Herrschaftsverhältnisse den Lothringern für jegliches Vertrauen gezollt.

Der wahre Reiz Lothringens erschliesst sich dem Besucher erst richtig, wenn er sich die Zeit nimmt, die Offenheit der Menschen aufzunehmen und zu erwidern. Etwas Zeit und Interesse für dieses, in der Vergangenheit oft geschundene Land ist gut investiert, bieten es doch in allen seiner Départements dem Besucher einen vielseitigen Einblick in die wechselvolle und interessante Kulturgeschichte im Herzen Europas.

Über viele Epochen hinweg nahmen Kunst- und Architekturstile entscheidend Einfluss auf die Szene, und wichtige Impulse der kulturellen Entwicklung Europas kamen genau aus dieser inspitativen Landschaft. Lange Zeit durch Bistümer und deren Klerus ausgebeutet, der die Ertragsrechte des Bergbaus auf sich zu vereinen verstand, blieb das Volk arm.
Andererseits konnten Aristokratie und Kunstschaffende aus dem Vollen schöpfen, was zur Schaffung der einmaligen Kulturgüter Lothringens führte.


See in Meurthe-et-Moselle

Landschaft in Meuse

Die Region Lothringen reicht im Norden bis an die belgische Provinz Luxemburg, an das Grossherzogtum Luxemburg sowie die Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz.
Sie ist Teil der Europaregion Saar-Lor-Lux. Im Osten von Lothringen schliesst das Elsass an, im Süden liegt die Nachbarregion Franche-Comté und im Westen die Region Champagne-Ardenne.
Viele Urlauber und Tagesbesucher kommen aus den Nachbarländern Belgien, Luxemburg und Deutschland.

Lothringen besteht aus den Departements Meurthe-et-Moselle mit der Stadt Nancy, Meuse mit Bar-le-Duc, Moselle mit Metz und Vosges mit Épinal.



Lothringen

Die seit 1960 bestehende heutige Region Lothringen umfasst in etwa das Kerngebiet des historischen Oberlothringen.
Nur wenige Länder sind von Teilung und Zerschlagung so gezeichnet wie Lothringen. Über die vielen Jahrhunderte hinweg war gerade Lothringen immer wieder Zankapfel zwischen machthungrigen Nachbarn.
Ob territoriales Anspruchsstreben oder der Hunger nach Bodenschätzen, immer wieder wurde das Land zum Opfer der Geschichte. Die Ursprünge Lothringens liegen im 9. Jahrhundert, als im Jahre 843 aus dem Fränkischen Grossreich zwischen dem Ostfränkischen und dem Westfränkischen Teilreich das Reich des Lothar, Lotharii Regnum, entstand.

Zunächst erstreckte es sich vom Mittelmeer bis zur Nordsee, lang, schmal und somit sehr angreifbar. Bereits 870 verleibten sich die beiden angrenzenden aufstrebenden Reiche das Territorium ein, einzig der Name Lotharingen blieb erhalten. Bald reduzierte sich die Bedeutung des vormaligen Reichs auf ein Herzogtum Lothringen.
Es entsprach territorial etwa dem vormaligen Bereich Oberlothringen, dem südlichen Teil des verbliebenen Lotharingens, im Raum der heutigen französischen Region Lothringen, der Saar, der westlichen Pfalz und Luxemburg bis in die südliche Eifel. Im 11. Jahrhundert war von diesem Restreich nur noch die Südhälfte übrig. Auch Luxemburg, die Südeifel und Teile der Mosel wurden in der Folge Niederlothringen zugeschlagen.

Im Mittelalter zerfiel Niederlothringen in mehrere Fürstentümer und der oberlothringische Raum etablierte sich als das Herzogtum Lothringen als Teil des Heiligen Römischen Reiches bis ins 18. Jahrhundert. Es folgten immer wieder Auseinandersetzungen, im Laufe derer die Region mal an das Königreich Frankreich, mal ans Deutsche Reich fiel. Nicht nur die Herrschaftsverhältnisse, auch die Amtssprachen, waren hier einem fortwährenden Wechsel unterzogen.
Die höchste Bürde hatte Lothringen wohl im Ersten Weltkrieg zu tragen. Teile des geschundenen Landes wechselten mehrfach zwischen den Frontverläufen. Immernoch steht dieses Trauma allzu oft einem unbeschwerten Tourismus entgegen. Busseweise bereisen viele Touristen die Region um Verdun und zeigen zum Bedauern vieler Tourismusanbieter nur nachrangiges Interesse an den vielen sonstigen Sehenswürdigkeiten, die im Schatten dieses Teils der Geschichte nahezu untergehen.

Lothringen ist eine Region von besonderer Faszination.
Die Weite des Landes vermittelt Ruhe, und die Oberläufe von Maas, Mosel, Saar und Saône bieten Kanufreunden beste Reviere. Die lange und bewegte Geschichte Lothringens beschränkt sich nicht nur auf die dunklen Kapitel, denen man sicher mit dem gebührenden Respekt begegnen darf, dennoch sollte man auch gerne ein Auge für das heutige Lothringen haben.
Es ist vielleicht die geeignetste Begegnungsstätte für inzwischen gute Nachbarn und Freunde, die sich eigentlich ähnlicher und verwandter kaum sein könnten. Lothringen ist eine wunderbare Urlaubsregion mit Flüssen und Seen, interessanter Architektur und modernen Freizeitparks wie Amneville mit Skihalle und Thermen, Themenparks wie dem Walygator Parc und vielen Angeboten für Aktivurlauber.
Auch die wirtschaftlich bedeutende Rolle Lothringens wird ersichtlich anhand informativer Museen wie dem Besucherbergwerk in Aumetz an der Grenze zu Luxemburg, wo früher das begehrte Eisenerz gewonnen wurde.

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