Touristikinformationen - Sehenswürdigkeiten

Départements in den Französischen Regionen

Touristikinformationen und Sehenswürdigkeiten in den Départements von Frankreich

1 - Regionen in Frankreich -


Regionen in Frankreich
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340 Aquitaine - 341 Auvergne - 342 Basse-Normandie - 343 Bretagne - 344 Bourgogne - 345 Centre - 346 Champagne-Ardenne - 347 Elsass (Alsace) - 348 Franche-Comté - 351 Haute-Normandie - 352 Île-de-France - 353 Korsika (Corse) - 354 Languedoc-Roussillon - 355 Limousin - 356 Lothringen (Lorraine) - 359 Midi-Pyrénées - 360 Nord-Pas-de-Calais - 361 Pays de la Loire - 362 Picardie - 363 Poitou-Charentes - 364 Provence-Alpes-Côte d’Azur - 366 Rhône-Alpes
Französische Regionen in Übersee
349 Guyane
350 Guadeloupe
357 Martinique
358 Mayotte
365 Réunion


Touristikinformationen für Ihren Urlaub in Frankreich

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Paris - Pont-Alexandre

Arles in Bouches-du-Rhône - Provence-Alpes-Côte-d'Azur


Frankreich erstreckt sich über verschiedene Klimazonen, und entsprechend zeigen sich unterschiedliche Landschaften und Vegetationen. Der überwiegende Teil liegt in gemässigten Zonen mit Laub- und Mischwäldern, landwirtschaftlich gut nutzbaren fruchtbaren Böden, auf denen ertragreicher Ackerbau mit saftigen Weiden wechselt. Die Waldflächen sind meist ertragsorientierte Nutzholzbestände.
Die flachen Landesteile im Westen und Norden zeigen ausgedehnte Heidelandschaften mit Bestand von Ginster und Heidekraut, wo einst grosse Eichenwälder die Ebenen bedeckten.
In den naturbelasseneren Laubwäldern finden sich vorwiegend die typisch mitteleuropäischen Baumarten wie Ahorn, Esche, Platane, Eiche und Buchen und die Nadelwälder bestehen vor allem aus Kiefern und die klimatischen Bedingungen des Südens lassen Pinien bestens gedeihen. Die vielen Palmen, die gerne als das typische Bild südfranzösischer Landschaften präsentiert werden, gehören im Ursprung nicht zum Bestand heimischer Pflanzen, aber sie wachsen dort ziemlich gut, und vor allem Urlauber erfreuen sich des Anblicks.
Je nach Region und Breitengrad liegt die Baumgrenze zwischen 1900 m und 2300 m.
Entlang der Mittelmeerküste sind die Felsheiden, als Garrigue bezeichnet, landschaftsprägend. Der Wind vom Mittelmeer, der Marin, sorgt für relativ hohe Salzeinträge im Boden, die durch schnell versickernde Regenfälle im bereich der zerklüfteten Kalkböden recht schnell wieder ausgespült wird.
So gedeihen mancherorts nur salzresistente Heidepflanzen und die besagten Pinien, die selbst in unmittelbarer Strandnähe noch geeignete Wachstumsbedingungen finden. Zur Mittelmeervegetation gehören aber auch Steineichen und Zypressen, in bestimmten Höhenlagen des Roussillon, einigen Gebieten am Atlantik und in den mittleren Berglagen Korsikas findet sich die klimatisch anspruchsvoll spezialisierte Korkeiche.
Die grossen Waldgebiete in den Dünenlandschaften des Südwestens in Landes gehen auf Aufforstungen zurück. Diese Kiefernwälder dienen der Landerhaltung und verhindern den weitergehenden Sandeintrag aus den Küstengebieten ins Landesinnere. Die starken und andauernden Winde vom Arlantik her schaffen sich stets wandelnde Dünenlandschaften.
Die Natur- und Nationalparks bieten Lebensraum für viele Tierarten, die in den Kulturlandschaften und Ballungszentren verdrängt wurden. In den geschützten und abgelegeneren Gebirgen der Pyrenäen sind noch Adler und verschiedene Geierarten anzutreffen, in den Hochlagen leben Murmeltiere und Gämsen.
Kenntnisse in Französischer Sprache sind sowohl beruflich als auch privat immer vorteilhaft. Auf eine Verständigung in Deutsch darf man noch in den grenznahen Regionen des Elsass oder in einigen Teilen Lothringens hoffen. Aber in Frankreich ist es nun mal so, dass bereits wenige Kilometer im Landesinneren Fremdsprachen nicht gerade hoch im Kurs stehen.

Der Franzose spricht Französisch. Auf Deutschkenntnisse seitens der Franzosen sollte man sich besser nicht verlassen. Wer nun meint, mit Englisch weiterzukommen, der irrt leider. Bestenfalls beim Arzt oder an einer Hotelrezeption bestehen Chancen zur Verständigung. Zum Erlernen einer Fremdsprache bieten Sprachreisen die beste Gelegenheit. Sprachreisen in unser Nachbarland Frankreich werden von professionellen und erfahrenen Veranstaltern und Instituten angeboten.




Weinregion Burgund
Frankreich ist das grösste Land in Westeuropa. Der Durchmesser beträgt in allen Richtungen ungefähr 1.000 km. Im Norden grenzt Frankreich an den Ärmelkanal, im Nordosten an Belgien und Luxemburg. Im Osten verläuft die Grenze zu Deutschland, Schweiz und Italien entlang von Rhein, Jura und Alpen. Im Süden reicht Frankreich bis ans Mittelmeer mit der Insel Korsika. Am Übergang zu Italien liegt direkt am Mittelmeer das Fürstentum Monaco. Durch die Pyrenäen verläuft die Grenze zu Andorra und Spanien, im Westen ist der Atlantik die Landesgrenze. Ausser dem kontinentalen europäischen Mutterland zählen auch mehrere Überseegebiete aus Kolonialzeiten zu Frankreich. Entlang von Atlantik, Ärmelkanal und Mittelmeer verlaufen die über 3000 km langen Küsten. Der nördliche Teil der Atlantikküste am Ärmelkanal ist geprägt von Sanddünen und den berühmten weissen Kalkfelsen, die Westküste entlang des Atlantiks zeigt in ihrem nördlichen Teil eine Steilküste mit zahlreichen Buchten, südlich gefolgt von den tief ins Land eindringenden Mündungstrichtern der Flüsse Loire und Gironde. In der weiter südlich anschliessenden Dünenlandschaft der Region Landes findet sich Europas grösste Düne, die Dune de Pyla sowie ausgedehnte Flachwassergebiete. Die Mittelmeerküste beginnt an der Grenze zu Spanien und bildet in diesem Teil Frankreichs den Golfe du Lion. Hier ist der eigentliche Süden, der Midi, das Land der Katharer. Die Berge der Corbières im Hinterland der Strandregionen stehen im schroffen Gegensatz zu den weiten feinsandigen Badestränden und geben dem Languedoc-Roussillon das abwechslungsreiche Bild. Im weiteren Küstenverlauf folgt östlich das breite Rhône-Delta mit sumpfigen Gebieten und anschliessend die Felsenküste der Côte d'Azur mit kleinen Buchten und dem steil emporragenden Hinterland der Region Provence-Alpes-Côte-d'Azur. Das nördliche Zentrum des Landes bildet das Pariser Becken mit der Hauptstadt Paris in der Region Île-de-France. Der südlichere Teil des Zentrums ist die Region Centre bis ins Massif Central. Vom Nordosten bis in den Osten Frankreichs erstrecken sich die Mittelgebirge der Ardennen und Vogesen. Durch die Alpen im Südosten des Landes verläuft die Grenze zu Italien. Hier liegt der höchste Berg Frankreichs, der Montblanc mit einer Höhe von 4807 m.
Das französische Überseedepartement La Réunion Réunion ist eine Vulkaninsel, der höchste Gipfel ist der Piton des Neiges in der Mitte von La Réunion. Der Piton de la Fournaise ist ein noch aktiver Vulkan im Südosten der Insel. 973 Guyane française Cayenne Guyane française Das Überseedepartement Französisch-Guayana mit der Inselgruppe Îles du Salut, am Atlantischen Ozean im Nordosten von Südamerika, zählt zum Land Frankreich. Die Äquatorlinie liegt unweit von Französisch-Guayana, im Süd-Osten grenzt Brasilien. Der Hauptort ist der Seehafen Cayenne im Nordosten am Atlantik. Unweit von Cayenne liegt der Weltraumbahnhof Kourou, die Raketenbasis der ESA. Vom Hochland bis zum tropischen Regenwald der einen Grossteil der Fläche ausmacht, oder Mangrovenwälder und -Sümpfe an der Altlantikküste vermitteln die Einzigartigkeit von Französisch-Guayana. 971 Guadeloupe Basse-Terre Guadeloupe Das Überseedepartement Guadeloupe in der Karibik gehört zum Land Frankreich und ist eine Zusammenfassung von kleinen Inseln, einem Archipel der kleinen Antillen, zwischen Karibisches Meer und Atlantischen Ozean. Der Hauptort von Guadeloupe ist Basse-Terre auf der gleichnamigen Insel im Westen. Durch einen schmalen Meeresarm getrennt grenzt die Insel Grande-Terre. Weitere Inseln von dem Gebiet Guadeloupe sind La Désirade mit dem Ort Grande-Anse, die Insel Marie-Galante mit Hauptort Grand-Bourg, sowie die Inselgruppen Îles de la Petite Terre und Îles les Santes südlich der Insel Basse-Terre. Guadeloupe besticht durch weisse Sandstrände und Lagunen, Abgeschiedenheit und zum Tauchen oder Schnorcheln klares Wasser und Korallenriffe. Die Kokospalmen spenden genügend Schatten an den zauberhaften Stränden. Reichhaltige Natur im tropischen Hinterland, die Inseln sind überwiegend von vulkanischem Ursprung.



Der Rhoneursprung liegt im Schweizer Kanton Wallis am Rhonegletscher. Nach über 800 Kilometern mündet der Rhône in Südfrankreich bei Arles , Saintes-Maries-de-la-Mer und Fos-sur-Mer als Rhônedelta ins Mittelmeer.
Im Oberlauf mündet der Rhône zunächst bei Le Bouveret in den Genfersee und tritt in Genf wieder aus verlässt das Gebiet der Schweiz. Im Anschluss durchläuft er den französischen Jura in Südrichtung bis Culoz. Zwischen den Mündungsarmen des Rhône erstreckt sich die Camargue.
Einige der bedeutendsten Städte ab dem Genfer See sind Lyon, Vienne, Valence, berühmte Weinorte wie Châteauneuf-du-Pape sowie historisch bedeutende Städte wie Avignon und Arles.

Im Laufe seines langen Weges nimmt der Rhône zur Linken unter anderem die Flüsse Arve, Fier, Guiers, Bourbre, Galaure, Isère, Drôme, Lez, Eygues, Ouvèze und die Durance auf.
Von der Rechten die Nebenflüsse Ain, Saône, Doux, Eyrieux, Ardèche, Cèze und den Gard. So wird der Rhône zum mächtigsten Strom Frankreichs. Das Département am Delta trägt den Namen Bouches-du-Rhône und ist Teil der Urlaubsregion Provence-Alpes-Côte-d'Azur.
Bitte sehen sie die noch verbliebenen Texte auf diesen Seiten nicht als Reiseempfehlung
Die Zeiten, in denen die Reiseredaktion noch touristische Empfehlungen aussprach, sind vorüber !
Zu viel haben wir auf unseren Reisen gesehen, erlebt und überstanden, als daß wir noch zu unbesorgtem Reisen raten könnten.
Die "alte" Gascogne" liegt heute in den Regionen Aquitaine und Midi-Pyrénées. Septiman entspricht weitgehend dem heutigen Languedoc-Roussillon, und Burgund reicht nicht mehr so weit in den Süden.

Urlaubsregion Provence
Endlose Lavendelfelder, die sich sanft geschwungen über die Hügellandschaft der Provence im Südosten von Frankreich ziehen, sind das typische Bild von dieser historischen Region. Der südliche Teil der Provence liegt am Mittelmeer zwischen dem Rhônetal und Italien.

Der Nordteil reicht bis an die Landschaften der Dauphiné in Rhône-Alpes.
Die historische Provence umfasst grob betrachtet heute die Départements Alpes-de-Haute-Provence, Var, Vaucluse und Bouches-du-Rhône.

Die Provence bildet zusammen mit den Départements Hautes-Alpes und Alpes-Maritimes die zwischenzeitlich bestehende Region Provence-Alpes-Côte d’Azur mit der Regional-Hauptstadt Marseille. Die Hafenmetropole am Mittelmeer ist nicht als provenzalisch anzusehen. Die eigentliche Provence erstreckt sich vom Rhône über die Provenzalischen Voralpen und dem Massif des Maures bis in die Seealpen.

Neben Marseille gehören Nizza, Toulon und Aix-en-Provence zu den grossen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Unter dieser Grenze liegen unter anderem Avignon, Arles, Orange und Carpentras sowie Aix-en-Provence mit seiner beliebten historischen Altstadt.

Die einheimische Sprache, die man nicht nur ausschliesslich auf dem Lande hört, ist eine Variante des Okzitanischen. Sie ist ein aktiver Teil der provenzalischen Kultur. Natürlich verständigen sich Touristen in Französisch, wenngleich der oft ausgeprägte Südakzent gewöhnungsbedürftig sein kann.
Gemüse und vielerlei Obst erfreuen alle Freunde guten Essens. Bekannte Spezialitäten der Provence sind neben den leckeren regionalen Früchten auch die qualitativ herausragenden Olivenöle aus den Orten des Vallée des Baux de Provence und aus Nyons. Ebenso geschätzt sind die Mandeln und als regionale Besonderheit lieben Kenner die Melonen von Cavaillon.
Auch wenn so manches Bild den Eindruck erweckt, besteht die Provence keinesfalls ausschliesslich aus Lavendelfeldern. Erst in Höhenlagen ab 300 m beginnt der Anbau der aromatischen Sträucher, die eine Höhe von etwa einem Meter erreichen, und deren Produktion die Grundlage für die Parfüm-Herstellung wurde. Das weltberühmte Zentrum der Parfümherstellung ist die Stadt Grasse.

Die Küche der Provence lebt nicht von komplizierten Rezepturen. Es sind eher einfache Gerichte, mit guten lokalen Zutaten ihren Charakter entwickeln. Typisch ist meist die Komposition mit Tomatensauce unter Verwendung von Gewürzkräutern, den berühmten Kräutern der Provence. Gerne werden Auberginen, Zucchini und Paprika mit edlem Olivenöl zubereitet. Wie unterschiedlich diese Öle schmecken und duften können,ist erstaunlich.
Stets sind die regionalen Zutaten auf Wochenmärkten frisch erhältlich.

Von grösster Bedeutung ist die Frische beim typisch provenzalischen Gericht Bouillabaisse und der Soupe-de-Poisson, was bei dr Nähe zum Mittelmeer kein Problem verursachen sollte. Aus geschmortem Rindergulasch mit der Knoblauchcreme Aioli entsteht die Daube provençale. Zur Abrundung vieler Gerichte liefert die Vaucluse leckere Trüffel.
Zum Dessert oder einfach mal zwischendurch bieten sich als köstliche Sünde die Spezialitäten mit weissem Nougat aus Montélimar oer die kandierten Früchte aus Apt an.

In der Zeit des 2. Jahrhunderts v.Chr betsanden im Bereich eines relativ schmalen Küstenstreifens Südfrankreichs griechische Siedlungen. Auf diesem Wege kam unter anderem die Kultur des Weinbaus und der Anbau von Olivenbäumen in die Region.
Im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen mit regionalen Stämmen riefen die Griechen die Römer zu militärischer Hilfe, die dies zum Anlass nahmen ihren Machtbereich auszubauen. Das spätere Gebiet der Provence war für sie von strategischer Bedeutung, sicherte die Region doch den wichtigen Landweg nach Spanien. So wurde nach zahlreichen Kämpfen das Land als "Provincia" dem Imperium eingliedert. Hiervon leitete sich später der Name Provence ab. Die Römer gründeten Städte wie das heutige Aix en Provence oder Frejus.
Mit der Herrschaft des römischen Kaisers Augustus führte eine Ära von Frieden, Stabilität und Sicherheit zu hohem Wohlstand und einer kulturellen Blütezeit Die Epoche ging als Augusteischer Frieden oder auch als Pax Augusta in die Geschichte ein. Auch nannte man die langanhaltende Friedenszeit, die 27 v. Chr. begann, die pax romana, von der die meisten Provinzen glänzend profitierten.
Im Rahmen grosser Bauprogramme entstanden Theater, Arenen und andere Monumente. Zur Schaffung einer leistungsfähigen Infrastruktur wurden bedeutende Römerstrassen angelegt und Aquädukte errichtet, die sich teilweise bis heute erhalten haben.
Ein Ende dieser kulturellen und wirtschaftlichen Blüte zeichnete sich ab, als massive Einfälle germanischer Völker sich häuften. Der offensichtliche Glamour und die oft verbrämte Römische Dekadenz fand ihr Ende im Laufe des 5. Jahrhunderts, und auch in der Provence ging langsam die Ära der Grossen Römer unter.

Die Îles de Lérins sind eine kleine Inselgruppe vor der Küste bei Cannes. Sie besteht aus den vier Inseln Sainte-Marguerite, Saint-Honorat, Saint-Ferréol und Île Saint de la Tradeliere. Zu römischer Zeit wurde Sainte-Marguerite Léro genannt und Saint-Honorat trug den Namen Lérinum, woraus sich der heutige Name Lérins ableitet. Hier sowie in der Stadt Marseille wurden Anfang des 5. Jahrhunderts die ersten christlichen Klöster Europas gegründet.

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