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Unsere Sicht auf die
Vermietungs-Lage in 2016

Aktuelles 2016
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Rückblick auf einige Infos der vergangenen Jahre

10 Jahre "blickwinkel-touristik"
2016 vielleicht zum letzten Mal ?

Liebe Vermieter, liebe Kollegen,

auch dieses Jahr beginnen wir früher als sonst mit unseren Stellungnahmen zur Vermietungslage. Es ist ungewöhnlich, daß wir bereits zu Jahresbeginn mit der Freigabe unserer "Blickwinkel"-Artikel beginnen. 2015 hatten wir wegen der Brisanz der Lage im Vermietermarkt unsere Publikation erstmals vorgezogen. Danach wurden wir mehrfach gebeten, den frühen Zeitpunkt beizubehalten. Daher folgt hier nun eine Vorab-Info :

Seit nunmehr zwei Jahren erhalten wir durch unsere Befragungen bei Vermietern, Urlaubern und verschiedenen Beteiligten in den Touristikbereichen Hinweise auf bis dato eher ungewöhnliche Veränderungen und Faktoren.
Zunächst sahen wir das als unangenehme "Einzelfälle" an, deren Erwähnung wir weitestmöglich unterlassen haben.

Dann häuften sich die konkreten Verweisen auf mehrere Presseartikel, was uns veranlaßte, eigene Recherchen anzustellen. Wir wollten erfahren, ob derlei Presseberichte die Ausnahme sind, oder ob es tatsächlich relevante Einflüsse gibt, die wir vorsichtig als "Neue Faktoren" bezeichneten.


Damit ist jetzt Schluß ! Wir sprechen es aus !

Ja ! Es gab vorzeitige Abreisen von Urlaubsgästen.
Ja !
Es gab Stornierungen.
Ja ! Es gibt mehr Pensionsschließungen.
...und Nein ! Es liegt nicht an den diffusen Ängsten von besorgten Bürgern.
Es liegt an der realen Besorgnis der Bürger - an der Besorgnis um die eigene Sicherheit und die Sicherheit der eigenen Familie.

Es sind NICHT die Protestversammlungen der Bürger.
Es sind NICHT die zehntausend Demonstranten, die sich in vielen Städten versammeln.
Es sind die LINKEN Steinewerfer, es sind die brennenden Autos, über die keine Presse berichten will, es sind die zivilisationslosen Horden, die täglich unsere Sicherheit bedrohen.

Seit Jahren mieden wir als Touristikredaktion gewisse Stadtviertel.
Dann begannen wir, gewisse Länder nicht mehr als Reiseempfehlung zu führen. Dann schlossen wir ein ganzes Portal, welches sich mit "Urlaub weltweit" befasste.
Wir konzentrierten unsere Touristik-Informationen auf die Länder Europas.

Nun sind wir an dem Punkt angelangt, auch die innereuropäischen Urlaubsziele kritischer zu betrachten.
Zunächst waren es noch die "No-Go-Gebiete" der größeren Städte, von deren Besuch wir abraten mussten. Inzwischen sind es schon ganze Landstriche, in denen wir zur Vorsicht mahnen.

Wir raten auch den Vermietern dringend, die eigene sozio-geographische Lage ernsthaft zu prüfen.


Gibt es eine Zukunft im Vermietermarkt ?

Hierzu hatten wir eine längere Redaktionssitzung, aus der wir einige Auszüge resümieren :

Aus unserer Sicht besteht kurzfristig durchaus noch die Chance, die einen oder anderen Urlaubsgäste zu gewinnen. Auf mittlere Sicht werden uns aber nur noch ein paar wenige Touristen bleiben. Das sind die Unerschrockenen, die physisch Wehrhaften und natürlich diejenigen, die in fatalistischer Ignoranz aller soziologischen Gegebenheiten den Kiwi oder schlimmer noch, den Dodo verkörpern. Sie sind ohnehin nicht zu Umsicht fähig.
Mit diesem Klientel dürfen wir mittelfristig noch kalkulieren.
Doch Vorsicht ist geboten. Mit dieser Kundschaft sollten Gespräche oberhalb des Horizonts einer aktuellen Wetterlage vermieden werden.

Alternativ bleibt es natürlich jedem Vermieter selbst überlassen, sich an die örtliche Gemeinde zu wenden, um die Belegung seines Hotels, seiner Pension oder der Ferienwohnung zu sichern.
Wer sich moralisch in der Lage sieht, dies seinem Umfeld zuzumuten, kann diesen Weg probieren. In diesem Falle sollte man sich finanziell und rechtlich mit Bedacht absichern. Gemeinden zählen keineswegs mehr per se zu den vertrauenswürdigen Vertragspartnern.

Langfristig ist der Tourismus, auch wenn es schrecklich klingen mag, tot. Eine Zukunft sehen wir in diesem Markt unter zwei unterschiedlichen Prämissen.
Reisen ist ein Teil der gewachsenen Kultur Europas. Fast alle namhaften und bedeutenden Literaten, Philosophen und Wissenschaftler waren auch Reisende. Wenn es uns gelingt, unsere Kultur zu bewahren, und das heißt in der aktuellen Lage, sie zu verteidigen, dann sehen wir einen Streif am Horizont.
Sollten wir unsere Reisekultur im Zuge des laufenden "Großen Austauschs" verlieren, wird ein Tourismus, wie wir ihn kennen, erst nach einer erfolgreichen Reconquista wieder eine Chance bekommen. Bis dahin werden wir bestenfalls noch Erdbunker vermieten.


Epilog :
Unser diesjähriges Redaktiostreffen fand über die Ostertage statt. Erstmals seit vielen Jahren trafen wir uns wieder in Deutschland. Unsere Beratungen wurden am Ostersonntag überschattet durch die aktuellen Meldungen aus dem Jemen, wo am Karfreitag laut einer Pressemeldung der katholische Priester Pater Thomas durch Muslime entführt und vielleicht gar gekreuzigt wurde.
Dies ist kein Einzelfall !
Aus Pakistan berichteten an diesem Ostersonntag einige Medien vom muslimischen Anschlag auf Christen.
Dann erreichte uns auch noch die neueste Liste der aktuellen Übergriffe, die in verschiedenen Lokalblättern Erwähnung fanden.
Die Ereignisse überlagern immer mehr unsere touristischen Arbeiten, und sie lassen die Bereiche Urlaub und Reisen geradezu verblassen.
...und währenddessen wäscht der Papst in tiefster Unterwerfung muslimische Füße...

Angesichts der zahllosen Vorkommnisse, die uns in jüngerer Zeit immer häufiger gemeldet werden, halten wir es für möglich, daß dies unser letzter Infobrief zum Thema Touristik sein kann. Wir werden unsere redaktionelle Arbeit im Bereich Geschichte und Gesellschaft weiterführen.
Auch die Vermieter-Datenbank bleibt bestehen und ist weiterhin verfügbar.
Neue Touristik-Informationen werden wir hingegen nicht mehr gezielt erstellen.
Wer noch reisen will, soll es tun - wir tun es nicht mehr.

Die ausführlichen Sizungsprotokolle 2016 sind ab Anfang April auf Anfrage verfügbar.
Persönliche Gespräche können ab Mitte April vereinbart werden.
( Aktivisten und Presse, gleich welcher Couleur, bitten wir, von einem Kontakt Abstand zu nehmen )






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